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Normale Version: Musikkritik
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Naja, wenn ihr mal Kritiken verfassen wollt, oder wie ich es vorhabe, fremde Kritiken mal hier diskutieren wollt, dann ist dieses Thema der richtige Platz dafür.
Habe etwas gefunden von einem Kerl, der sich anscheindend mal so richtig auskotzen wollte. Mir ist die Musik dabei ziemlich egal, auch wenn ich James Blunt ebenfalls nicht besonders mag. Lustig ist aber auf jeden Fall, wieviel übelst schlechte Laune man bei dem Kerl raushört:

"James Blunt im Konzert
Darf’s ein bisschen weniger sein?

Von Eric Pfeil

Bedrohlich schlichter Poprock: James Blunt in Köln

21. März 2008 Vor James Blunts Auftritt am Mittwoch in der nahezu ausverkauften Kölnarena hat zunächst die britische Band The Hoosiers die undankbare Aufgabe, die scheppernde Halle in Stimmung zu musizieren. The Hoosiers tun dies mit einem ebenso quirligen wie kulleräugigen Resterampen-Britpop, der anständig beklatscht wird; James-Blunt-Fans sind schließlich keine finsteren Zyniker, die Vorgruppen das Leben schwermachen. In der Umbaupause flimmert kurz der Kino-Trailer zu Al Gores „An Inconvenient Truth“ über die Leinwand, was vermutlich vom Sendungsbewusstsein des Hauptacts kündet. Danach wird das Rund wieder mit Aufwärmmusik geflutet.

Die Kölnarena, sonst ein Ort, an dem sich vor dem Konzert kollektiv in Stimmung geklatscht wird, bleibt recht ruhig; einmal kommt ein kurzer Klatschmarsch auf, der jedoch bald wieder versandet. Dann – um Punkt neun, als wolle er jede Form von Hysterie oder auch nur Stimmung vermeiden – geht das Licht aus, und James Blunt betritt so unspektakulär wie überpünktlich die Bühne.

Triefäugig und penetrant

Was soll man sagen? Es ist gleich alles da: die triefäugige Art, der Gefühligkeit vortäuschende, penetrant eingesetzte Kopfstimmen-Gesang und dieser bedrohlich schlichte Poprock, gegen den Musiker wie Coldplay, Keane oder Travis, ja sogar die gruselige Ranschmeiß-Band Reamonn wie avantgardistische Klangskulpteure anmuten. „Me and my guitar play my way / It makes them frown“, singt Blunt, und man wünscht sich, er würde es einem nicht so einfach machen, ihn kläglich zu finden. Schließlich wollte man doch daheim im Kreise seiner distinktionssüchtigen Bekannten ein differenzierteres Bild des sensiblen Songwriters zeichnen, statt weiter auf ein einfaches Opfer einzuprügeln. Vielleicht einfach mal warten, bis er sich freigespielt hat.
Gute Miene zum bösen Spiel Ein windelweicher Nicht-Song nach dem nächsten Als erschrecke er sich über seine eigene Musik Selten sah man einen derart gequält dreinschauenden Musiker Unfassbar dünne Sitzmusik Im ästhetischen Niemandsland

Bald weicht aber jede Hoffnung – es passiert schlichtweg nichts mehr. Blunt spielt einen windelweichen, durchgekochten Nicht-Song nach dem nächsten, eine Gefühlsaufblähung folgt der anderen – und ihn auf der großen Leinwand beim Singen zu betrachten, hilft auch nicht weiter: Selten sah man einen derart gequält dreinschauenden Musiker; oft reißt er die Augen auf, als habe er sich eben über seine eigene Musik erschreckt. Man muss es klar sagen: Diese unfassbar dünne Sitzmusik, dieser Ikea-Pop hat nichts mit den charmanten Verweichlichungen von Siebziger-Jahre-Poprock-Songwritern zu tun.

Aufgepumpt, bis es platzt

Dies sind von jeder störenden Raffinesse befreite musikalische Naheliegenschaften und Knatschlieder für eine Welt, in der es gerne alles etwas weniger sein darf und in der dieses Wenige wiederum gerne aufgepumpt werden darf, bis es platzt. Es ist dabei nicht die vermeintliche Harmlosigkeit dieser Musik, die weh tut; es ist die unentrinnbare emotionale Aggressivität: Blunts Lieder sind auf ähnliche Art und Weise gefangennehmend wie ein Partygespräch mit einer langweiligen Person.

Schon nach wenigen Liedern beginnen sich Paare gedankenverloren aneinander zu reiben, auf der Bühnenleinwand sind derweil Wasser, Schmetterlinge und Computergrafiken zu sehen. Irgendwann kündigt Blunt „No Bravery“ an, ein Stück über seine Zeit als Soldat im Kosovo; prompt flirren Bilder zerstörter Häuser und winkender Kinder über die Leinwand. Dies zynisch zu finden, wäre unangebracht. Blunt argumentiert eben emotional, wie Al Gore. „Where are you now?“ fragt Blunt sinnsuchend im putzig philosophischen Song „Wiseman“. Wenn es nach seiner Musik geht, dann befindet man sich hier in einem ästhetischen Niemandsland, in dem alles irgendwie diffus berührt, aber nichts mehr wirklich weh tut. Musik als schmorbrandbedrohtes Heizkisten." (FAZ, 21.3.08)
Das Passiert wenn man Langeweile hat ahja^^
Barfuss Schmuse Hippie Schmockrock deluxe geiles Review!
http://www.youtube.com/watch?v=hH4tQCpukHA

Diese Coverversion von Celine Dion, Anastacia und Meredith Brooks wurde zur schlechtesten Coverversion gekürt. Ich kann jetzt nicht sonderlich viel mit Fräulein Dion anfangen. Anastacia gehört auch nicht zu meinen Lieblingsinterpreten und von Meredith Brooks kenn ich nur "Bitch" was damals ne ganze gängige "Popcornrocknummer" war. Manchmal denke ich diese Jurys voll von irgendwelchen Fachidioten such auch nur irgendwelche Opfer über die sich gerade herfallen können. Was soll an dieser Coverversion schlecht sein? Ein wenig gespielt wirkt das gehabe von der Dion schon, aber musikalisch ists doch absolut in Ordnung. Oder?
Für ne Livenummer war das voll ok find ich. Aber was willst du auf der Büne auch sonst machen außer n bischen Luftgitarre zu spielen??? Vorallen bei diesem Song.
also um ehrlich zu sein find ich des jetzt gar nicht mal so gut ...

das fängt schon mit miss dion an, wenn die rumraunzt, als hätte sie einen notgeilen kater veschluckt ... passt mal gar nicht zu dem stück und anastacia in sekunde 53 dieses alreddi (vorsicht überspitzte darstellung) ne das geht einfach net ... warum? weil das net geht!!
außerdem finde ich dass die stimmen im refrain eher kontraproduktiv zusammen arbeiten.

so nun hab ich meine amateurhafte meinung kundgetan regt euch aufWink
nun gut, dass die da nen bisschen komisch rumtanzen, hab ich auch schon gesagt, aber das hat ja nix mit dem eigentlich cover zu tun. diese version wurde zur schlechtesten coverversion ever gewählt!
Na ja. Sagen wir mal auf jeden fall ist es nah dran.. Und solche Auszeichnungen sind ja auch nicht unbedingt immer völlig ernst gemeint.

Also es is schon irgendwie sehr peinlich. Ich finde man hat sofort dieses Fremdschämgefühl, wenn man sichs ankuckt.
ich glaube die auszeichnung ist schon ernst gemeint, denn unter anderem wurde auch jimmy hendrix für das beste Cover ausgezeichnet. (weiß leider nicht mehr welches)

dieses fremdschämgefühl hatte ich in den ersten 20 sekunden auch. aber das gezappel geht ja später finde ich. und nach wie vor, finde ichs musikalisch schon gut umgesetzt. hätte bis dato gar nicht gedacht, dass frauen ac/dc covern können...
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