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Normale Version: Tobi's lustige kleine, politisch angehauchte Diskussionsecke
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zwischen nicht wählen und ner UNGÜLTIGEN stimme liegt aber ein feiner unterschied.
beim nicht wählen wird nichts gezählt und die kleinen parteien bekommen prozentual vorteile. wenn man eine ungültige stimem abgiebt, hat keine partei einen vorteil davon. wenn aber genügend ungültige stimmen zusammenkommen, müssen die programme umgestaltet werden.
man sagt also seine meinung: hier seht her: ich bin bereit zu wählen und habe mich informiert. aber kein paket gefällt mir, macht was anderes, dann bekommt ihr meine gültige stimme!

btw: ich würd mir übrigens nich zutrauen selber ne partei zu gründen oder sonstwas, weil ich davon zu wenig ahnung habe und ich den ganzen förmlichen scheiss sowieso nix abgewinnen kann.
trotzdem muss es mal was für den bürger geben und nich für mrd schwere firmen. klar bringen die steuergelder ohne ende, aber ne firma macht doch keinen staat aus. kapitalismus is ja gut, funktioniert auch, aber wenn ich selber am unteren ende der nahrungskette hänge, find ich das scheisse ;-)

das jetzt niemand mit dem stein der weisen um die ecke kommt ist mir klar, aber die masse mit bild und hartz4TV ruhig und dumm zu halten..
ich denke, man darf meckern! und das muss man auch, sonst wird man nicht gehört und das was aufregt bleibt scheisse. steine schmeissen bringt nix, ne grosse partei wählen bringt nix.. ne kleine ebensowenig ---> penisstimme!


es wäre übrigens ne super sache, wenn leute, die über ein land und mio von bürgern bestimmen, bei falschen entscheidungen, veruntreuung oder sonstiger korruption auch mal zur rechenschaft gezogen werden. wenn ich falsch parke gibts sofort n knöllchen, aber wenn die schlauen köpfe mio. und mrd verschwenden!!!! wo der normale mensch sich sagt: hallo? wie doof sind die eingetlich? und nix passiert. bah da krieg ich das kotzen. wenn einer mio aufm gewissen hat--> kompetenzen sofort entziehen, geldstrafe.. kanst. weg mit der narrenfreiheit!
Nunja, es stimmt, dass man nur zwischen dem einen oder dem anderen Übel wählen kann und man irgendwie nicht weiter kommt. Man natürlich dann wieder für 4 Jahre sein Gewissen beruhigt hat, weil man meint eh nichts daran ändern zu können.

Und gerade diese Grundhaltung muss geändert werden. Sagen wir, wir würden die Parteien wählen, die uns am meisten zusagen (Und ebend so ist es in einem gut funktionierendem System, mann kann nicht alles bekommen und muss auch Abstriche machen./Kompromisse schliessen)
und dann käme etwas hinzu wie ein Volksentscheid in allen wichtigen Dingen.
Ich glaube das wäre sehr gut.
Man könnte dann selber abstimmen, ob man den Euro will, Griechenland unterstützen usw. Natürlich setzt dieses vorraus, dass man sich damit beschäftigt und nicht einfach nur ja oder nein sagt. Man muss sich mit Hintergründen und Folgen auseinander setzten.
Aber ebend dann ist man nicht mehr machtlos, kann selbst was bewegen...

Es birgt zwar durch verschiedene Meinungsmache der Medien eine gewisse Gefahr aber dann würde es nicht mehr heißen, dass die Politiker was verbocken und wir es ausbaden müssen...
Tobi, ich glaube, Du hast mich falsch verstanden, oder ich hab mich schlecht ausgedrückt. Ich bin ein absoluter Befürworter des Staates, der aber nicht durch die Wahl von Parteien getragen wird. Allerdings sehe bestimmte Probleme. Du magst Recht haben, man kann in Deutschland sehr gut leben, ich habe nichts gegen dieses Land und kann auch viele der Meckereien, die immer angebracht werden, dass alles so miefig wäre, dass man so wenig Freiheiten hat, etc. nur bedingt nachvollziehen. Ich möchte auch gar kein anderes Gesellschaftssystem haben (auch, wenn eine Monarchie nach Wilhelminischem Vorbild sicher Vorteile hätte Wink), mich stören nur bestimmte Aspekte an unserer sogenannten Demokratie, die in meinen Augen nur bedingt so zu nennen ist. Viel eher würde die Bezeichnung Parteien-Oligarchie passen. Grundgesetzlich vorgeschrieben sollen die Parteien nur an der Willensbildung des Volkes mitarbeiten, aber nicht die einzigen Politikakteure sein. Andere Methoden der Partizipation wären also dringend notwendig. Als Beispiel würde ich hier genauso wie Schmitzi erstens die Volksabstimmungen anführen und zwar in allen Bereichen, von Abstimmungen über den Euro bis hin zu kommunalen Bereichen (funktioniert in der Schweiz ganz wunderbar), zweitens die Abschaffung der 5%-Hürde (mit der Beibehaltung gehen unheimlich viele kreative Impulse verloren) und drittens die Direktwahl des Bundespräsidenten durch das Volk. Das wären Ansatzpunkte, die in die richtige Richtung gingen. Generell halte nämlich auch ich die Demokratie für ein durchaus sinnvolles System, auch wenn ich es da weniger mit dem Verbrecher Churchill. Unsere Demokratie ist nur leider gewaltig aus den Fugen geraten, und zwar auf nationaler Ebene, wie auch durch die unkontrollierbaren EU-Auswüchse. Einschränken würde ich allerdings den Punkt, dass man in unserer Demokratie sagen kann, was man will. Natürlich kann man mehr oder weniger sagen, was man will, abgesehen von bestimmten Dingen, die in bestimmten Paragraphen des StGB behandelt werden und diversen Sachverhalten, die neuerdings unter solche Idiotien wie das Antidiskriminierungsgesetz fallen. Wenn man sich aber mit seinen Äußerungen aus dem Rahmen des Opportunen heraus bewegt, greifen sehr schnell subtile oder nichtsubtile Macht- und Medienmechanismen, die einen aus der Öffentlichkeit herauskatapultieren (siehe die Fälle Jenninger, Hohmann, Herman, oder den Historiker Scheil, den Publizisten Elsässer, oder auch den EU-kritischen Juristen Karl Albrecht Schachtschneider etc., die Liste ließe sich beliebig fortsetzen). Das Problem dabei ist, dass dies häufig bei den grundsätzlichen Dingen der Fall ist, dass neben diesem "nachträglichen Öffentlichkeitsausschluss" bestimmte Themen von vornherein keinen Platz finden und darüberhinaus bereits im Vorfeld häufig eine Selbstzensur stattfindet. Das hört sich jetzt alles ziemlich heftig an, trifft aber in vielen Fällen tatsächlich zu.
Mit gehts also weniger um eine grundsätzliche "Systemabneigung", als um die Sorge, was in den nächsten 20 Jahren auf uns zu kommt und das werden wir mit unseren derzeitigen Vorstellungen und Methoden nicht gebacken bekommen.
Und Peter, auch deine Penisstimme ist egal, die Parteienfinanzierung funktioniert dann trotzdem. Ungültig oder Nichtwählen, völlig gleich.

Ich glaube in der jetzigen Situation nicht daran, dass man auf dem Feld der Politik etwas ändern kann. Wichtig erscheint mir, dass man sich im Kleinen Netzwerke aufbaut, die fest halten und in denen Krisensituationen aufgefangen werden könne, Solidarität im Freundeskreis, in der Familie, sonst sehe ich eher schwarz. Ich lasse mich aber dennoch gerne eines Besseren belehren.
Wie lustig, die gute Tradition des öffentlichen Tribunals wird also wiederbelebt:

http://www.youtube.com/watch?v=f9TOUJmbwBE

Vom Thema ist das gar nicht so interessant, weil in der Tat sehr wenig inhaltlich rüberkommt. Aber die medientechnischen Methoden sind äußerst spannend.
grad was passendes im tv gesehen: lampukische wissenschaftler nähen siamesische drillinge wieder zusammen!
;-)
http://www.nordbayern.de/nuernberger-nac...n-1.209725

Immerhin, rein finanziell sind wir nun schuldenfrei, was die Kriege anbelangt. Moralisch dürfen wir natürlich noch weiter zahlen...
Ich weis garnicht was ihr immer alle habt. Mitlerweile hasst die Welt die USA doch schon mehr als uns.
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