Ich weiss nicht warum, aber ich fühl mich auf dem Campus immer wie auf ner riesigen Schwulenparty. Und die Leute sind zu doof zum Fahrradfahren. dafür wollen sie sich mit dir über "vollständige Induktion" unterhalten. Wenn du gerade Feierabend hast. Und jeder Satz wird mit bescheuerten Füllwörtern auf das dreifache aufgebläht, noch schlimmer als bei Hoppern. Und man ist sich seiner sozialen Sonderstellung bewusst. Und uns ist ja allen klar, dass wir hier zu Führungskräften ausgebildet werden.
Zum Kotzen.
Da hab ichs dann wohl einfacher.

Die Mehrzahl meiner Mitstudenten sind Holländer oder Chinesen. Da kann man gut auf Durchzug schalten *g*
Niko das ist am Anfang immer so und ich muss ja sagen um so länger du dabist kommt es auch das du immer mehr über studium usw. redest weil du nie direkt abschalten kannst. Aber es geht noch das mit den aufgeblähten Sätzen wird sich schon geben die neumal klugen sind nach den ersten prüfungen und stressigen tagen ganz leise.
Ansonsten fand/finde ich es an der Fh etwas blöd das hier viele einzelgänger sind. Viele suchen garkeinen Kontakt zu anderen was wiederum bedeutet das net soviel los ist partys usw. Fh ist echt fast nur zum lernen da. Und mit anderen Fachbereichen ist das echt schwer kenn zwar einige aber naja trotzdem. Außerdem kann man in Buer ehh schlecht feiern und fast alle kommen von außerhalb. Und die Proffs geben einem ehh keine zeit zuviel zu tun und sowieso und überhaupt
Das den Führungskräften dann aber der Bezug zur realen Arbeitswelt fehlt wird nicht von den Profs gesagt..
Entweder man wird also Prof (mal eben so^^) oder man muss sich wieder dem normalen Slang und gemeinen Pöbel hingeben. Wenn dir einer andauernd mit aufgeblähten Sätzen kommt, musste einfach mal fragen, was dieses und jenes Wort bedeutet. Ich garantier dir mindestens ein mittleres Grinsen bis lautes Gröhlen! Klugscheisser eben ohne Rückrad.. Führungs.. lol echt ey... Waschlappen!
ach fuck off... das tut dem studium zwar nicht gut, aber eine gewisse scheißegal einstellung hilft glaube ich weiter nicht einer von dieses spießern zu werden. ich mein es ist ja gut und schön wenn denen diese themen sie sich neben den vorlesungen in der "freizeit" für ihr studium interressieren. Aber es gibt nunmal auch andere sachen. bei manchen von diesen aufgblähten studenten habe ich auch ganz stark das gefühl das die sich immer mehr an ihr studium klammern, da sie nach und nach den faden in einem ich nenns mal "unbeschwerterem" leben verloren haben.
Wollt ich auch mal so ähnlich anmerkern. Ich gehe mal davon aus, dass die Leute, die es nötig haben so auf ihrer gesellschaftlichen Elitestellung als Student als solcher herumzupochen ganz gewaltig einen Knacks im Selbstbewusstsein haben und von daher einfach nur zu den Idioten gezählt werden dürfen.
Wenn es dich tröstet, Niko dann kann ich dir aber bestätigen, dass das überall so ist. Bei uns im Betrieb, ist auch nur derjenige ein echter Mensch, der mindestens Tischlergeselle ist. Bei anderen Berufszweigen ist das ganz genauso. Irgendwie scheint sich fast jeder in Deutschland sein Existenzrecht über seinen Beruf ausmachen zu wollen. Jedenfalls sage ich jetzt mal einfach so, dass das ein typisch deutsches Problem ist.
Bei Studenten ist halt nur der Nachteil, dass sie sich ein ganzer Haufen auf einem Fleck drubbelt und sie dann untereinander natürlich sich im geschwollenen dahergelaber gegenseitig übertrumpfen müssen. Und mittendrin der Niko, bei dem die Ader am Hals immer dicker wird...
@PJ: Ich weiss schon was du meinst, es ist ja unvermeidbar das man nach ner Vorlesung oder wennde was abgeben musst da drüber redest. Das ist aber was anderes als in der U-Bahn plötzlich solche Diskussionen anzufangen, nur damit jeder sieht das man Student und unglaublich clever ist.
@alle andern: Ihr habt vollkommen recht.
Um fair zu bleiben muss ich sagen, dass es natürlich auch coole Studenten gibt. Aber die sind in der Unterzahl.
@Niko: haha im Großen und Ganzen hast du auf jeden Fall recht, aber trotzdem hängt das ganze doch auch sehr stark vom studiengang ab, würde ich mal behaupten. Als Lehrämtler ist man sich durchaus bewusst, dass man immer der Dreck am Absatz der Gesellschaft bleibt haha ...zumindest aus der Sicht der restlichen Gesellschaft
Und ansonsten würde ich mich halt mit den Leuten umgeben, die nicht in das Schema passen, gibt es auf jeden Fall genug.
@Bodo: unbeschwertes Leben ist absolut richtig, aber das ist ja gerade, was das Studium eine so cool Zeit macht. Wenn man wirklich fachliches Interesse hat ist es einfach gut, geistig gefordert zu werden (im Gegensatz zu den meisten 9-to-5 Jobs) und sich mit Sachen kritisch auseinanderzusetzen.
Und wer das Studium in Deutschland nicht zu schätzen weiß, der sollte vielleicht einfach mal in den USA studieren. Hier sieht das Ganze nämlich sehr viel schulischer aus, und man weiß erst hier das selbstständige Arbeiten zu schätzen.
naja ich bin auf der FH da ists eigentlich auch so wie schule nur das man wirklich lernen muss. naja und ansich ist die studienzeit ja ganz cool, weil man die chance hat sich alles selbst einzuteilen man wird nicht getrieben und gehetzt, aber gerade dann brauch ich doch wenn ich mir frei nehmen kann doch nicht schon wieder nur über fachliches fachsimpeln...
so ähnlich verhält es sich doch über borkener musikschüler. wenn du da nicht mit denen über 5/17 takte reden kannst gehörst du nicht dazu. und sie selbst kommen sich unwahrscheinlich toll vor.
Ich als Lehramtsstudenten glaube nicht wirklich, dass ich "Dreck am Absatz der Gesellschaft bleibe"! Wie der Rest der Gesellschaft das sieht, ist natürlich die andere Frage...
Zu den Leuten: Mit den meisten WILL ich überhaupt nichts zu tun haben, auf so hochgestochenes Gelaber hab ich überhaupt keine Lust, also wird es ignoriert... damit kommt man ganz gut durch! Und außerdem gibbet ja überall auch noch Leute die nett sind und mit den man was machen kann... Von daher finde ich das ganze schon ok... Nur die blöden Diskussionen in den Seminaren sind recht nervig!